Bovi-on-Tour


Warum Bovi? Woher kommt dieser Name?

Wir fragten uns, was muss unser Auto können und was passt zu uns? Ganz klar, es sollte uns nicht im Stich lassen, uns über Stock und Stein bringen, sowie eine Verbindung zur Natur symbolisieren. 

 

So kamen wir dann mit unseren Überlegungen zuerst allgemein zu den Wildtieren und grenzten diese dann in die bekanntesten Tiere im Schweizer Gebirge ein. Eine Gams oder ein Steinbock würde doch toll zu uns bzw. dem Fahrzeug passen, da diese Tiere sehr robust und extrem sicher im Gelände unterwegs sind. Nicht umsonst wird der Steinbock auch "König der Berge" genannt.

 

Diese Idee führte uns  zur Gattung der Bovidea. Die Bovidae sind Hornträger, zum Beispiel eben Gämse oder Steinböcke. Da dieser lateinische Ausdruck nicht sonderlich attraktiv klingt, haben wir daraus schlussendlich Bovi abgeleitet.


News aus unserem Blog

Unsere Route in der Schweiz...

Unser Freund Rolf hat den Vergleich unserer Route der ersten Woche mit unserem Heimatland, der Schweiz, durchgeführt.

Demzufolge sind wir in den ersten sieben Tagen bis am 20.02.18 von Brescia, links am Piz Bernina vorbei, weiter über Luzern, Basel, Chaumont zurück über La Chaux de Fonds, Berner- und Walliseralpen übers Matterhorn, Aostatal wieder nach Italien auf Turin gereist.

Die Länge der Strecke hält sich in Grenzen, kombiniert mit den Strassenverhältnissen von Afrika, waren es dann aber trotzdem einige Stunden Konzentration hinter dem Steuer.

 

Danke an Rolf!

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3271 M.ü.M.

Wer war schon mal mit dem Auto im Engadin auf dem Piz Corvatsch (3303 M.ü.M.) unterwegs und dann sogar noch mit einer Reisegeschwindigkeit von rund 80 km/h? Dies zu realisieren ist bei uns Zuhause in der Schweiz nicht ganz einfach, obwohl wir für die bergige Landschaft bekannt sind. Denn auf asphaltierten Pässen geht es offiziell höchstens auf 2503 M.ü.M. (Umbrail).

 

Bei unserer Fahrt durch Lesotho starteten wir am Morgen auf rund 1800 M.ü.M. und liessen gleich 3 Pässe um ca. 3000 Metern über Meer hinter uns. Der höchste davon war der Mahlasela Pass, der offiziell auf 3222 M.ü.M. und gemäss unserem GPS sogar auf 3271 M.ü.M. liegt. Die Höhenunterschiede haben wir auch Bovi angemerkt, der mit seinem extremen Reisegewicht einiges zu kämpfen hatte und uns somit mit einem gemütlichen Tempo bescherte.

 

Auf der Fahrt haben uns immer wieder die vielen Hirten auf den Weiden erstaunt, die über den Sommer auf diesen Höhen in einfachsten Hütten leben und ihre Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde und Esel bewachen. Bekleidet mit ihren einfachen, selber gestrickten Tüchern und Mützen haben sie oft einen düsteren, angsteinflössenden Eindruck hinterlassen.

 

Angekommen an unserem vermeintlichen Ziel, dem Sani Pass, waren wir dann von den unzähligen Touristen überrascht. Entsprechend hoch waren auch die Übernachtungspreise, die uns direkt wieder ins Auto sitzen liessen um zur nächsten Unterkunft zu fahren. Dies war einfacher gesagt als getan, denn die bevorstehenden 25km bestanden mehrheitlich aus groben Schotterpisten, die in der Schweiz nicht als Strassen, sondern als Wanderwege gelten würden. Entsprechend war auch nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit knapp über 10 km/h angesagt.

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Von Durban in die Drakensberge

Nach den ersten Kilometern im Linksverkehr, haben wir einen idyllisch gelegenen Campingplatz auf dem Weg in die Drakensberge gefunden. In dieser Nacht wurde uns auch gleich bewusst, dass wir nicht mehr am Meer bei 29 Grad, sondern in höheren Gebieten unterwegs sind.

Euphorisch haben wir uns am nächsten Tag entschlossen, eine spannende Stecke über Feldwege auf uns zu nehmen, um die «Autobahn» zu meiden. Nach einigen Stunden anstrengender Fahrt war Fabi dann extrem erleichtert, im Injisuthi Campgroud angekommen zu sein, der abgelegener liegt als die meisten Alphütten in der Schweiz.

Am nächsten Tag ging es dann gleich weiter zu einem der bekannteren Parks der Drakensberge, dem Royal Natal Park. Dort versuchten wir uns mit einer Wandertour, doch bei brühender Hitze und extrem hoher Luftfeuchtigkeit mussten wir aufgrund einer Blasenbildung an Fabis Füssen umdrehen. Trotzdem konnten wir die eindrücklichen Gebirgszüge prächtig geniessen.

Nun geht’s weiter nach Lesotho, um in den nächsten Tagen auf der anderen Seite der Drakensberge wieder in den Süden über den Sani Pass nach Südafrika zu gelangen.

Übrigens: Heute haben wir uns ein wenig verspätet eine lokale SIM Karte besorgt, damit wir euch auch von unterwegs die aktuellsten News zustellen können.

Drakensberge 1
Drakensberge 2

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