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Wohin geht es als nächstes?

Wo soll unsere Fahrt als nächstes hingehen und welche Route bringt uns am besten dorthin? Wie sind die Strassenverhältnisse? Wie lange dauert die Fahrt? Welche Sehenswürdigkeiten liegen auf dem Weg und welche sind am Zielort aufzufinden? Benötigen wir detailliertere Informationen? Woher kriegen wir diese?

Routenplanung

Solche Fragen stellen sich bei uns fast täglich. Da wir nicht geplant haben, nächstes Jahr gleich wieder nach Afrika zu reisen, möchten wir in diesem halben Jahr möglichst viel sehen und erleben, aber trotzdem alles geniessen können und nicht von einem Punkt zum anderen springen. Da es hier in Südafrika so viele Ecken zu entdecken gibt, müssen wir Prioritäten setzen, wozu wir mehr Zeit investieren und was wir grosszügig überspringen möchten. In den Tierparks haben wir uns sehr viel Zeit genommen, da wir das Suchen und Beobachten von Tieren lieben. Aber an anderen, auch wunderschönen Orten, wo man sicherlich auch gut mehrere gemütliche Tage verbringen könnte, bleiben wir dann nur für einen kurzen Zwischenstopp. Wie ihr jetzt vielleicht schon bemerkt, uns wird es dank der Planung nie langweilig.

 

Aber wie finden wir all die tollen Erlebnisse? Zum einen haben wir pro Land einen Reiseführer. Für Südafrika benützen wir einen speziellen für Selbstfahrer von «Reise Know-How». Dieser wird regelmässig von Fabi durchstöbert und dient als Richtwert für die Grobplanung. In diesem Guide findet man eine Unmenge an Sehenswürdigkeiten inkl. Routenvorschlag, Restaurants- und Übernachtungsmöglichkeiten. Von der Buchreihe sind diverse Länder verfügbar, die wir wärmstens empfehlen können. Zum anderen haben wir mit unserer lokalen SIM Karte meistens eine vernünftige Internetverbindung zur Verfügung, um zusätzliche Recherchen zu tätigen.

 

Wenn wir unsere nächsten Ziele festgelegt haben, kommt jeweils die Frage: Wo können wir unser Nachtlager aufschlagen? Grundsätzlich könnten wir auf jedem einfachen Parkplatz oder irgendwo auf einem Stück Land übernachten, da wir mit dem Dachzelt und unserer komfortablen Ausrüstung keinen Campingpatz benötigen. Jedoch ist das Wildcampieren hier in Südafrika verboten und aufgrund des bestehenden Risikos an den meisten Orten auch nicht empfehlenswert, weshalb wir stets auf Campingplätzen übernachten. Aber auch diese suchen wir uns sorgfältig aus und fahren dann lieber mal noch etwas weiter, wenn uns die Umstände nicht gefallen. Um einen geeigneten Schlafplatz ausfindig zu machen, verwenden wir die Smartphone-Apps iOverlander und Tracks4Africa. Diese Kombination empfinden wir als praktisch, da Tracks4Africa professionell gepflegt wird sowie auf jahrelanger Erfahrung basiert und iOverlander als moderne Alternative die Datenaufnahme und -pflege den Reisenden überlässt. So sind Detailinformationen, Bewertungen und teilweise auch Fotos ehrlich und im Verhältnis zu Tracks4Africa tendenziell aktueller vorhanden. Hinzu kommt, dass es Freude macht, wenn man einen neuen bzw. zusätzlichen Campingplatz gefunden hat und Informationen zu diesem gleich den nächsten Reisenden zur Verfügung stellen kann.

 

Sobald wir das Ziel definitiv festgelegt haben, gelangen wir jeweils mit den Navigations-Apps «Here» oder «Locus Map» zielstrebig und direkt an die gewünschte Destination.    

Bilder: Südafrika

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