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Es wird trockner und wärmer

Die letzten Tage ging es durch den Westen Südafrikas bis an die Grenze zu Namibia. Nun sitzen wir auf dem Campingplatz umgeben von aggressiven Affen am Blog schreiben und versuchen unseren Platz zu verteidigen. Hoffentlich können wir doch noch einige sinnvolle Worte für euch zusammenstellen.    

Cederberg National Park

Von Cape Town bzw. Stellenbosch aus zog es uns nördlich ins Landesinnere nach Cidrusdal. Wie der Name bereits erahnen lässt, werden in dieser Region mehrheitlich Zitrusfrüchte angepflanzt. Doch nicht nur erfrischende Früchte werden geboten, sondern auch eine prächtige Landschaft und natürliche Hot Springs, in denen bei wunderbaren 42 Grad ein gemütliches Bad zur Entspannung genossen werden kann.

 

Die geteerten Strassen wieder mal verlassen, zogen wir quer durch die Cederberge und wollten da auch den einen oder anderen 4x4 Track ausprobieren, die jedoch alle geschlossen oder nur für Gruppen zugänglich waren. Somit mussten wir uns mit coolen Wellblechpisten, eindrücklicher Natur, einsamen Dörfern und einem abgeschiedenen aber perfekten Campingplatz mit eigener Bierbrauerei abgeben. Zurück im nächsten Städtchen, besuchten wir eine der grössten Rooibos Fabriken, die ihre Rohstoffe von über 400 Bauern aus der Umgebung bezieht und jährlich 12’000 – 14'000 Tonnen Tee aus den Fabrikhallen ausstösst. Mit solch eindrücklichen Zahlen wird klar, weshalb die Region für ihre gesunde Pflanze bekannt ist.

 

Als Nächstes unternahmen wir einen kleinen Abstecher ans Meer nach Lambert’s Bay und besuchten dort die Bird Island, die mit ihrer geringen Grösse und ihren tausenden von Vögeln ihren Namen mehr als gerecht wird.

 

Nach einer tägigen Reisepause nahmen wir dann Kurs auf das 300 km nördlich gelegene Springbok auf und haben uns im Goegap Park bei 32 Grad niedergelassen. Die erste Nacht zeigte uns, was es bedeutet, von Mücken und Windböen geplagt zu werden: Fabi konnte kaum ein Auge zudrücken und Claudio litt am Folgetag unter einem total zerstochenen Kopf inkl. geschwollenem Augenlied. Dies war aber keinen Grund, uns von unserem Plan abzuhalten. Also packten wir die Chance und absolvierten einen knapp tägigen 4x4 Trip durch die dürren Steppen des Parks und beobachteten dabei auch einige Wildtiere.

 

Die N14 führte uns 250 km fast ohne Kurven zu unserer letzten Destination in Südafrika. Der Augrabies Falls National Park ist für seine Wasserfälle bekannt, die die sechstgrössten auf der Welt seien. Mal schauen, ob bei dieser Trockenheit das Wasser der Fälle überhaupt unten ankommt.    

Bilder: Südafrika

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Kommentare: 1
  • #1

    Josef Zeller (Dienstag, 27 März 2018 16:47)

    coole Reise.