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Happy Eastern @ 35°

Fast wie Zuhause feiern wir in Namibia am Fish River Canyon Ostern. Es muss lediglich der Schnee durch Sand, 0° durch 35°, steile Berge durch unendliche Flächen und Passstrassen durch kilometerlange Geraden ersetzt werden.    

Die starken Regenfälle problemlos und mehrheitlich trocken überstanden, rollten wir weiter in Richtung Fish River Canyon. Nach dem Grand Canyon in den USA gilt das Tal hier in Namibia mit 161km Länge und einer Tiefe von 450m bis 550m als zweitgrösster Canyon der Welt. Der obere, breite Teil des Tals entstand durch eine Absenkung, in der dann der Fluss seinen Weg immer tiefer einschnitt und den unteren, windigen Teil des Canyons formte. Man sagt, er stehe seinem amerikanischen grösseren Bruder um nichts nach, doch aus unsere Sicht wirkt der Canyon, von den offiziellen Aussichtspunkten aus betrachtet, weniger imposant.

Osterhase in Namibia

Über das verlängerte Ostern-Wochenende konnten wir bei Wildbeobachtungen wieder mal riesen Erfolg erzielen. Auf der Suche nach kleinen Steppenbewohnern konnten wir eine extrem seltene Spezies beobachten, die ursprünglich aus dem zentralen Europa stammt und sich mittlerweile aber auf der ganzen Welt schleichend verbreitet. Der goldene Schimmer im Gebüsch lockte unsere Aufmerksamkeit auf sich. Dann das rote Band und schlussendlich das Brandmark verriet definitiv, dass es sich um einen Lindt Osterhasen handeln muss. Dank Claudios jagdlichen Neigung konnten wir das Wildbret auf den Teller zaubern, weshalb wir nun gerne bestätigen können, dass er auch bei 35° genauso lecker schmeckt wie Zuhause zwischen den Schneeglocken und Tulpen.    

Bilder: Namibia

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