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Wie geht's Bovi?

Schon lange habt ihr nichts mehr von uns gehört. Mit einiger Verspätung berichten wir nun noch von unserer Rückkehr.

Unser Bovi ist wie geplant am 30. Juni auf das Frachtschiff verladen worden und hat sich ab dann auch auf die Heimreise gemacht. Gut einen Monat später ist Bovi bereits in Rotterdam angekommen. Ab da hat sich leider seine Heimreise einiges verzögert.

 

Aufgrund des regenarmen Sommers führte der Rhein extrem wenig Wasser, wodurch die Transportunternehmen ihren Betrieb reduzieren und schlussendlich sogar kurzzeitig einstellen mussten. So wurden nur noch Container mit spezieller Priorität über den Rhein verschifft. Deshalb blieb Bovi gute zwei Wochen in Rotterdam stehen, bis schlussendlich der Entscheid kam, dass der Container mittels Zug nach Basel transportiert werde. Am 22. August konnte Claudio endlich unseren Bovi in Basel abholen. Trotz der langen Heimreise und der salzhaltigen Luft auf dem Ozean konnte Bovi ohne Schaden aus dem Container chauffiert werden. Die ganze Verzögerung des Containertransportes zog leider auch finanzielle Auswirkungen mit sich. Die Reederei hatte uns Stand- und Handlingsgebühren in Rechnung gestellt, über die es keinerlei Spielraum zur Diskussion gab. Denn die Reedereien haben die Macht ihre Kosten fast beliebig zu verrechnen.

 

Nach der Rückkehr von Bovi hiess es dann, auspacken, ausbauen, putzen, verstauen, etc. Dies war notwendig, damit wir Bovi über den Herbst und Winter wieder als «normales» Fahrzeug nützen können. Ab kommendem Frühling werden wir Bovi voraussichtlich wieder reisefähig ausrüsten, damit wir den einen oder anderen Wochenendtrip mit Bovi verbringen können.

 

Zurückblickend auf unsere spannende Reise, bleiben uns viele eindrückliche Erinnerungen an ein grossartiges und lehrreiches Abenteuer.

 

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