Bovi

Warum Bovi? Woher kommt dieser Name?

Wir fragten uns, was muss unser Auto können und was passt zu uns? Ganz klar, es sollte uns nicht im Stich lassen, uns über Stock und Stein bringen, sowie eine Verbindung zur Natur symbolisieren. 

 

So kamen wir dann mit unseren Überlegungen zuerst allgemein zu den Wildtieren und grenzten diese dann in die bekanntesten Tiere im Schweizer Gebirge ein. Eine Gams oder ein Steinbock würde doch toll zu uns bzw. dem Fahrzeug passen, da diese Tiere sehr robust und extrem sicher im Gelände unterwegs sind. Nicht umsonst wird der Steinbock auch "König der Berge" genannt.

 

Diese Idee führte uns  zur Gattung der Bovidea. Die Bovidae sind Hornträger, zum Beispiel eben Gämse oder Steinböcke. Da dieser lateinische Ausdruck nicht sonderlich attraktiv klingt, haben wir daraus schlussendlich Bovi abgeleitet.


TOYOTA HILUX 2016

Welches Fahrzeug stellt für uns die richtig Wahl dar? Diese Frage stellen sich alle zukünftigen Fahrzeugbesitzer mal. Für uns sind folgende Argumente bei der Auswahl wichtig:

  • Budget
  • Offroad-tauglich
  • Robust / wenig fehleranfällig
  • Einfache Technik (sofern dies heute noch möglich ist)
  • Genügend Platz für 2 Personen ein halbes Jahr angenehm Reisen zu können
  • Tauglich für afrikanische Bedingungen
  • Reparaturen müssen in Afrika machbar sein
  • Tauglich für den normalen Einsatz im Alltag

Ganz offensichtlich setzt das Budget die ersten Grenzen. Die Offroad-Tauglichkeit hat bereits vorgegeben, dass es zwingend ein 4x4 Fahrzeug mit genügend Bodenfreiheit sein muss. Beim Thema Fehleranfälligkeit ist uns dann stark vom Land Rover Defender abgeraten worden, obwohl dieser lange ein Traum von uns war. Leider haben wir von zu vielen negativen Erfahrungen gehört, sodass wir uns gegen einen Landi entschieden haben. Eine möglichst einfache und fehlerresistente Technik erhält man vorwiegend in älteren Fahrzeugen oder in noch rückständigen Arbeitstieren. Letztere sind mittlerweile jedoch als Neuwagen sehr rar. Genügend Platz bedeutete für uns, dass er mindestens 4 Türen und Platz für 5 Personen haben muss, da wir das Fahrzeug auch für den Alltag benutzen möchten. Und dann kommt die grosse Einschränkung der Marken. In diversen Foren liest man, dass der Mercedes G, Pinzgauer, etc. zwar super im Gelände, jedoch in Afrika nur schlecht eine entsprechende Garage mit Ersatzteilen zu finden sei. Toyota sei stark vertreten, was zu einfachen Reparaturmöglichkeiten führt. Also war der Hersteller gesetzt: es muss ein Toyota sein.

 

Zuerst haben wir lange nach einem Toyota Land Cruiser HZJ76 mit einem Hubdach gesucht. Diese Fahrzeuge sind aber sehr rar und nicht einfach zu finden. Für die erste Besichtigung fuhren wir so 1400 km nach Deutschland und wieder zurück. Der Land Cruiser hat uns eigentlich überzeugt, aber die Umbauten mit dem Einbau eines Hebedachs stellten sich nicht einfach heraus. Wir haben deshalb nach Alternativen gesucht und sind zum Toyota Hilux gekommen.  Beim Hilux war uns klar, dass wir dann in einem Dachzelt schlafen werden müssen und nicht wie geplant im Auto drin. Und so war der neue Plan klar - wir suchen einen Toyota Hilux. 

 

Nach einigen Recherchen, die auf Gebrauchtwagen fokussiert waren, haben wir auch mal Neuwagen ins Auge gefasst. Es hat sich dann herausgestellt, dass die Preise zwischen einem brandneuen und einem rund 4-jährigen Fahrzeug mit ca. 75'000-100'000km bei lediglich rund 15% lagen. Der Aufpreis war es uns Wert, dass wir nicht die Katze im Sack kaufen mussten. So konnten wir unser Fahrzeug als Importwagen zu einem vernünftigen Preis als Neuwagen erwerben.

Fahrzeug

  • Toyota Hilux 3.0D 4WD (Vigo) [Bewusst das ältere Modell gewählt, da der Nachfolger markant mehr Elektronik hat.]
  • KUN26
  • JG 2016
  • Handgeschalten
  • Zuschaltbarer Allrad
  • 100% Heckdifferenzialsperre

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