Bovi - Umbau

Vom Neuwagen zum Reisefahrzeug

Ohne jegliche Erfahrungen mit Fahrzeugen haben wir uns zuerst quer durch sämtliche deutschsprachigen und Teile von englischen Blogs gelesen um uns überhaupt mal einen Überblick zu verschaffen, was für Umbauten an einem Hilux überhaupt möglich und vor allem sinnvoll bzw. sogar fast notwendig sind. Natürlich ist es als technikaffine Personen, die Fahrzeuge lieben, nicht ganz einfach, sich ausschliesslich auf die notwendigen Modifikationen einzuschränken. Entsprechend wurde die Liste an Anpassungen stets länger und die Kosten begannen sich der Budgetobergrenze zu nähern. Doch bis anhin war alles erst mal auf Papier festgehalten und noch nichts in Stein gemeisselt.

 

Von Anfang an war uns klar, dass wir alles, was irgendwie möglich ist, selber einbauen oder zumindest beim Einbau dabei sein möchten. Dies hatte nicht nur der Grund, dass wir damit unser Budget weniger strapazieren, sondern vorwiegend, dass wir bei einem allfälligen Defekt während einer Reise auch selber Hand anlegen kann. Also begannen wir nun explizit die für uns passenden Produkte bei Händlern und im Internet zu bestellen. Unsere Hauptlieferanten waren Hurter Offroad GmbH, Strom72 und Mehari Offroad.

 

Während 1,5 Jahren waren wir immer wieder hinter dem Bildschirm, bei Lieferanten, in der Garage und dann das Ganze wieder von vorne für das nächste Anbauteil. An dieser Stelle bedanken wir ich uns auch herzlich bei allen, die uns stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Insbesondere Leo, der mir bei mechanischen Arbeiten half, Mauro, der seine Schreinerkünste beim Innenausbau ausgelebt hat und Rolf, bei dem wir stets die super ausgerüstete Garage verwenden durften.

Doch nun genug geschrieben, was wurde am Fahrzeug alles verbaut bzw. modifiziert:

  • Fahrwerk: OME vorne und hinten Medium
    • Vorne: OME 884 / 90011 inkl. 2 Stahldistanzringen
    • Hinten V1: OME EL044R / 60007 (War zu schwach und musste ersetzt werden)
    • Hinten V2: OME EL071R inkl. ED13XL (kann entfernt werden) / 60007
  • Felgen: Dotz Dakar 7x17 ET20 in schwarz
  • Reifen: BF-Goodrich All Terrain T/A KO2 LT265/70 R17
  • Schnorchel: TJM
  • Achsentlüftung: mittels Benzinschläuchen höhergelegt
  • Chip Tuning: Drive Power LET14 148Kw
  • Frontstossstange: AFN inkl. Seilwindenhalterung
  • Seilwinde: Dragon Winch DWM 13000HD (Sollte eine stärkere mit 8-10t Zugkraft haben)
  • Heckstossstange: AFN inkl. Kanister- und Reserveradhalter
  • Rockslider: Frontrunner Stahl in schwarz
  • Unterfahrschutz: Asfir 6mm Alu (Motor, Getriebe, Tank)
  • Unterboden- / Hohlraumversiegelung: Dinitrol
  • Hardtop: RSI in Wagenfarbe inkl. Tisch und Innenbeläuchtung
  • Schublade: Komplette Ladefläche kann mittels Schublade ausgezogen werden
  • Ladefläche: Herculiner Beschichtung schwarz
  • Dachgepäckträger: Rhino Rack Plattform inkl. Schienen- und Fusskit mit Schnellspannverschluss
  • LED Lightbar
  • LED Rückfahrlicht unter dem Fahrzeug
  • Wechselrichter: 220V No-Name aus China
  • Luftkompressor: ARB CKMA12
  • Heckklappendämpfer
  • Abdichtung Heckklappe
  • Airline Schienen in Ladebrücke
  • Sitzbezüge
  • Gummifussmatten

Laderaumbeschichtung

Hardtop

Fahrwerk, Felgen, Reifen

Schnorchel

Dachträger, Dachzelt

Stossstangen, Rockslider, Seilwinde

Elektroinstallation

Innenausbau