Botswana

Die Tour

 

Vom Mahango National Park in Namibia zog es uns über die Grenze nach Botswana und von dort südöstlich nach Maun, der Touristenhauptstadt Botswanas. Von dort aus standen vier Nächte auf wilden Campingplätzen im Moremi, Savuti und Chobe National Park auf dem Plan. Über Kasane verliessen wir das Land wieder und reisten an die Victoria Fälle in Simbabwe. 

 

Die zurückgelegte Strecke findet ihr unter Follow us.


Bilder

Chobe National Park

Moremi National Park


Unser Eindruck vom Land

Abschliessend zu unserer Reise durch Botswana haben wir unsere Ansichten und Erfahrungen zu diversen Kriterien zusammengetragen.    

 

Nachfolgende Zusammenstellung basiert auf unserer persönlichen Interpretation und gewährt somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Kriterium Unsere Empfindung
Land / Natur Der Norden, rund um das Okavango Delta und dem Chobe River ist sehr naturbelassen und im Gegensatz zu Südafrika und Namibia ist nichts eingezäunt. Deshalb muss sowohl auf den Strassen, als auch auf den Campingplätzen acht auf wilde Tiere gegeben werden. Aus jedem Gebüsch könnte ein Elefant oder ein Löwe kommen.

Aufgrund der starken Regenfälle im April war im Mai viel Wasser vorhanden, weshalb die Natur sehr grün und fruchtbar war.

Strassen

Die Teerstrassen trifft man von gutem bis katastrophalem Zustand an. So hat es zum Beispiel vom Mohembo Border (Grenze Namibia / Botswana) bis nach Gumare so viele Löcher im Teer, dass max. 60 km/h gefahren werden kann und oft bis auf Schritttempo abgebremst werden muss.

In den Nationalparks sind die «Hauptstrassen» in einem akzeptablen Zustand. Bei den kleineren Strassen bemerkt man, dass diese nicht oft befahren, geschweige denn gepflegt werden und eher in einem schlechten Zustand sind. Auf einigen Strassen liegt auch viel Sand. Zudem sind die Strassen im Park schlecht ausgeschildet und man ist auf ein gutes Navigationssystem angewiesen. Dies erstaunt vor allem in Anbetracht auf die hohen Eintritts- und Übernachtungspreise der Parks.

Camping / Übernachtungen

Die Übernachtungsmöglichkeiten in den Nationalparks sind sehr einfach ausgestattet und extrem teuer. Im Dunkeln darf man auf den Campingplätzen nur mit dem Fahrzeug auf die Toilette, da zu viele gefährliche Raubtiere anwesend sind.

Diese Art des Zeltens bietet abenteuerliche, spannende und erlebnisreiche Erfahrungen. In den ersten Nächten ist es noch gewöhnungsbedürftig, aber auch daran gewöhnt sich der Mensch problemlos.

Essen

In den Lodges und Restaurants findet man eine internationale, abwechslungsreiche Küche, die auffällig wenig Salz verwendet.

Versorgung

Wenn man die Nationalparks besucht, muss genügend Vorrat an Essen, Wasser und Treibstoff mitgenommen werden, da keine Versorgungsmöglichkeiten vorhanden sind. In grösseren Dörfern sind jedoch diverse Detailhändler analog Namibia vorhanden. 

Bevölkerung

In Botswana hatten wir wenig Kontakt mit Einheimischen. In Restaurants und Lodges waren die Mitarbeiter gastfreundlich und versuchten ihr Bestes zu geben.

Staat

Der Staat, repräsentiert durch die Polizei, ist sehr strickt. Aus diesem Grund gilt Botswana als eines der sichersten Länder der Welt. Erstaunlicherweise ist Polizei jeweils freundlich und offen für Smalltalk.

Blog

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