Südafrika

Die Tour

Das Land Südafrika bereisen wir während unserer halbjährigen Tour mehrfach, da wir zum einen Durban als Ausgangsort als auch als Ende unserer Tour definiert haben.

 

Gestartet in Durban zog es uns zuerst in die Drakensberge, wo wir unter anderem Südafrika nach wenigen Tagen auch bereits das erste Mal verlassen haben, um die Enklave Lesotho zu durchqueren. Wieder eingereist über den Sani Pass setzten wir Kurs in Richtung Ostküste um Fahrt nach Kapstadt aufzunehmen. Via die Vinelands ging es über die urigen, rauen Cederberge in den Norden Richtung Namibia.

 

Bei der erneuten Einreise von Simbabwe stand der Osten Südafrikas auf dem Programm. Als grösster und bekanntesten Nationalpark darf natürlich der Krüger Nationalpark nicht ausgelassen werden. Während zwei Wochen ziehen wir von Norden nach den Süden durch den ganzen Park und setzen anschliessend wieder Kurs zurück nach Durban.

 

Die zurückgelegte Strecke findet ihr unter Follow us.


Bilder

Rückreise

Kwa Zulu Natal

Krüger National Park - Süden

Krüger National Park - Norden

Western- / Northern Cape

Cape Town und Umgebung

Garden Route

Addo Elephant National Park

Mountain Zebra National Park

KwaZulu-Natal

Drakensberge

Ankunft / Vorbereitung


Unser Eindruck vom Land

Abschliessend zu unserer Reise durch Südafrika haben wir unsere Ansichten und Erfahrungen zu diversen Kriterien zusammengetragen.    

 

Nachfolgende Zusammenstellung basiert auf unserer persönlichen Interpretation und gewährt somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Kriterium Unsere Empfindung
Land / Natur Die Natur ist ausserordentlich abwechslungsreich. Wenn man durch Südafrika fährt, hat man das Gefühl man bereist die unterschiedlichsten Länder der Welt. So fährt man mal durch die Steppen von Amerika, kurze Zeit später befindet man sich in den Schweizer Bergen, dann geht’s der Meeresküste Grossbritanniens entlang direkt in das Weingebiet von Bordeaux. Diese extreme ungewohnte Diversität gestaltet das Reisen spannend und man weiss nie genau womit man aufs Neue überrascht wird.

Strassen

Im Osten ist der Strassenzustand mehrheitlich gut, jedoch trifft man immer wieder unerwartet tiefe Schlaglöcher an. Verlässt man die Hauptverkehrsachsen, gelangt man schnell auf einfachere Strassen, die oft auch nicht geteert sind. Je weiter südwestlich man gelangt, desto gepflegter sind die Strassen. Dafür wird man mit grösseren Strassenbaustellen und damit verbundenen langen Wartezeiten konfrontiert. Die Nebenstrassen in Südafrika bestehen oft aus grobem Kiess und sind dadurch etwas rau.

 

Der Verkehr in Südafrika ist ruhig und freundlich. Es wird weder aggressiv, noch gestresst gefahren. Auch beim Überholen unterstützt man sich indem man auf den Pannenstreifen fährt um dem überholendem Auto Platz zu verschaffen. Deshalb gestaltet sich das Reisen mit dem Auto als sehr entspannt.    

Camping / Übernachtungen

Das Übernachten auf Campingplätzen kann durchaus als sicher und angenehm bezeichnet werden. Die Stellplätze sind alle sehr grosszügig dimensioniert und verfügen meistens über eine eigene Grillstelle, Wasser- und Stromanschluss. In den Nationalparks trifft man meistens auf einladende und sehr gut ausgerüstete Campingplätze. Die Plätze von Privatpersonen sind einfacher gestaltet, dafür ist der Aufenthalt persönlicher und oft freundlicher. Die staatlichen Campingplätze sind nicht sehr liebevoll ausgerichtet und auch weniger gepflegt, dafür sind die Übernachtungspreise deutlich tiefer als bei den anderen.

Essen

Mit der südafrikanischen Küche machten wir nicht viele Erfahrungen und können deshalb nur von geringen Erfahrungen berichten. Nichts desto trotz hier unsere Einschätzung.

 

Es macht den Eindruck, dass das Essen im Vergleich zur Schweizer Küche im Durchschnitt eher einfacher ausfällt. Die lokale Küche der Ureinheimischen beinhaltet Eintöpfe in denen auch gut günstigere Produkte super verwertet werden können. In Metropolen wie Kapstadt sind diverse internationale Restaurants zu finden, die dem europäischen Angebot nur wenig nachstehen. Von einigen kleineren Essensständen, z.B. vom Foodmarket in Woodstock, können viele Schweizer gerne ein Stück Passion abschneiden und lernen, was frische Zubereitung auf eine moderne Art bedeutet.

 

Im Allgemeinen ist aufgefallen, dass das Essen eher stark gewürzt und fettig zubereitet wird. Auch wird weniger Wert auf das Auge gelegt. Der Service weicht kulturell bedingt ein wenig von unserem ab, ist aber durchaus angenehm.

Versorgung

Alles rund um die Versorgung verläuft in Südafrika problemlos. So findet man in allen mittleren und grösseren Dörfern diverse Einkaufsmöglichkeiten und auch an Tankstellen mangelt es nicht. Mehr auf dem Land sind immer mal wieder lokale Geschäfte anzutreffen, die wir jedoch nie aufgesucht haben, da unser Vorrat stets genügend voll war.

 

In Anbetracht auf das Sortiment der grösseren Detailhändler findet ihr im Blog-Artikel Vom Regal auf den Teller mehr Infos.

Bevölkerung

Viele Südafrikaner sind offen und suchen schnell das Gespräch. Sie sind hilfsbereit, interessiert an unserer Tour und geben uns immer wieder Tipps für unsere Weiterreise. Sofern sie unsere Autonummer nicht sehen, werden wir auch häufig als Südafrikaner eingestuft und auf Afrikaans angesprochen.

 

Leider ist auch nach all den Jahren nach der Apartheit, so nennt man die Periode der organisierten Rassentrennung in Südafrika, immer noch ein Klassenunterschied spür und sichtbar. Man kann durch eine wunderschöne Landschaft mit super Meersicht fahren und ist umgeben von den schönsten Villen. Ein paar wenige Meter weiter stehen dann gleich wieder die verrosteten, zerfallenen Blechhütten, die nach wie vor bewohnt sind. Die Auswirkungen sind auch bei der Arbeit oft zu sehen. So halten die besser Gestellten auf den Baustellen lediglich Aufsicht und die schlechter Gestellten müssen bei brütender Hitze von Hand den Belag neu auftragen.

Staat

Vom Staat bemerkt man als Tourist nicht sonderlich viel. Man sieht hin und wieder die Polizei oder die Traffic Control.

 

Die Polizei spürt man nur selten. Sie ist ab und an am Strassenrand, an Bankomaten oder an den Polizeiposten anzutreffen. Es werden auch vereinzelt Strassensperrungen durchgeführt, bei denen die Einheimischen teilweise gründlich untersucht wurden. Im Gegensatz dazu wurden wir bei solchen Kontrollen entweder direkt durchgewinkt oder wir haben mit den Polizisten ganz freundlich über unsere Reise geplaudert.

 

Öfters sieht man auf den Strassen die Traffic Control. Mehrheitlich sind die Angestellten mit ihrem Handy beschäftigt, doch zwischendurch hat der eine oder andere auch mal ein Geschwindigkeitsmessgerät in der Hand. Da wir mit Bovi ganz gemächlich unterwegs sind, hatten wir bis jetzt noch nie näheren Kontakt mit ihnen.

 

Von der politischen Lage ist beim Reisen nichts zu spüren. Auch wird auf den Campingplätzen lieber über das Reisen als die Politik philosophiert.


Blog

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